Ghana Urlaub Und ReisenGhana Reisen bieten Ihnen Natur, Kultur, Erholung und Abenteuer in
einer großen Ghana - Rundreise
Reise 1: 17-Tage Ghana Reise
Reise 2: 14 Tage Ghana Reise
Reise 3: 11 Tage Ghana Reise
Ghana - Reisen und Urlaub in einem unentdeckten Land
Ghana ist ein Reisetraum für jeden Afrikaenthusiasten, der die ganze Eigenart
dieses Kontinents zwischen Natur und Menschen entdecken möchte.

In Ghana wird eine neue Mischung des Afrikareisens ermöglicht, die, neben
einem Natur- und Kulturerlebnis der Gegenwart, die Vergangenheit Afrikas über
seine historischen Monumente aus den Zeiten der Sklaverei mit einbindet.
Die Forts liegen überall verteilt, zwischen Palmenstränden und Fischerdörfern,
an den entlegenen Buchten des über 530 km langen Küstenstreifens.
Sie sind, neben dem Besuch der Aschantikulturen und der Goldminen im Landesinneren,
dem Mole-Nationalpark und dem größten Stausee Afrikas im Osten, Teil
unserer Reisen in Ghana.
Urlaub und Badeverlängerung
Neben unserem Angebot an Reisen im Landesinneren können Sie an 4 Standorten,
kaum entdeckter und entlegener Strände, einen Urlaub in ausgewählten
Hotels und Lodges zu machen.
Sie wohnen in landestypischen Hotels, die Ruhe und Naturnähe in einem aussergewöhnlichen
afrikanischem Ambiente garantieren.

Die Angebote ermöglichen es "Reisen und Urlaub" miteinander zu verbinden
und durch ein umfassendes Angebot an sportlichen Aktivitäten zu variieren.
Vielfältige Exkursionsangebote ins Landesinnere und an der Küste werden
von den Hotels organisiert und garantieren Ihnen unvergessliche Eindrücke
des Landes.
Diese von uns ausgesuchten Hotel sind auch ideal für einen erholsamen Verlängerungsaufenthalt
nach einer Rundreise geeignet.
Ghana - Hotels, Badeurlaub, Erholungsurlaub

Die Hotels, die wir in unserem Erholungsurlaubsprogramm aufgenommen haben verbindet
mehrere Dinge gemeinsam: Sie haben ein landestypisches Ambiente, ermöglichen
durch die Standortwahl einen naturnahen Urlaub (fern vom Massentourismus) und
bieten in ihrer Umgebung die Möglichkeit zu Ausflügen und Erlebnistouren.
Wir haben darauf geachtet, dass über ein umfassendes Angebot an sportlichen
Aktivitäten und Exkursionsmöglichkeiten der Urlauber zwischen Erholung
und Afrikaerlebnis flexibel entscheiden kann.

Die Hotelanlagen ermöglichen somit alle das Land über Kurz- bzw. Tagesausflüge
kennen zu lernen. Je nach Bedarf können Sie KFZ anmieten und das tropische
Paradies auf eigene Faust erleben. Alle vorgeschlagenen Hotels sind auch für
einen Verlängerungsaufenthalt nach der Wahrnehmung unserer Rundreiseprogramme
geeignet. Sie finden in dem jeweiligen Preisteil der Broschüre oder des
Internets unsere entsprechenden Angebote dazu.
Ghana Reisehinweise
Ghana ist nicht Europa
Trotz der schon recht gut ausgebauten Hotelinfrastruktur ist Ghana immer noch
ein Entwicklungsland und Armut ist fast überall gegenwärtig. Denken
Sie auf Ihrer Reise durch dieses Land daran, wenn einmal nicht alles so funktionieren
sollte wie Sie es von Europa gewohnt sind. Dafür werden Sie über alle
Maße hinaus mit einer reichen Natur und einem spannenden Teil Afrikas
entschädigt.

Visum und Impfschutz
Zur Ein- und Ausreise ist ein Visum erforderlich, das, sobald die Buchung
erfolgt ist, durch Sie beantragt werden muss. Wir informieren Sie dann über
die aktuellen Einreisebedingungen und die entsprechenden Visakosten. Wenn Sie
es wünschen können Sie das Visum entweder direkt über die entsprechende
Botschaft, oder über einen Visa-Service oder über unser Büro
(gegen Erstattung der entsprechenden Visa- und Versandgebühren) abwickeln.
Gelbfieberschutzimpfungen sind vorgeschrieben. Eine Impfung gegen Hepatitis
A+B, sowie eine Malaria-Prophylaxe werden empfohlen. Zu allen Reisen gehört
in jedem Fall aktueller Impfschutz gegen Tetanus, Polio und Diphtherie, den
Erwachsene alles 10 Jahre auffrischen müssen.
Reisemedizinischer
Infoservice
Ghana Länderinformationen
Ghanas Strände sind auf einem 536 km langen Küstenstreifen verteilt,
in versteckten Buchten. Sie zählen wohl zu den wildesten und berauschendesten
im gesamten Afrika, und ermöglichen Entdeckungen zwischen Fischerdörfern,
angespültem Palmenfarn und jahrhunderter alter Sklavenforts. Die 20 gut
erhaltenen Festungen aus dem 15., 16. und 17 Jahrhundert prägen an den
atemberaubenden Küstenabschnitten in West- und Zentralghana das heutigen
Landschaftsbild. Was die einstmals kolonialen Eroberer aus Frankreich, Dänemark,
Portugal, den Niederlanden, Schweden und aus Preußen auf ihren Raubzügen
nach Gold, Elfenbein und Sklaven im Hinterland der Arkanvölker und der
Ashanti an reichen Kulturen entdeckten, ist noch bis zum heutigen Tage erhalten
geblieben.
In der Umgebung wundervoller Menschen, auf der Fahrt zu Stausseen, Wasserfällen,
Regenwäldern und Nationalparks, vorbei an Märkten, Goldminen, Boabob-Bäumen
und Plantagen, und auf dem Wege zu den Ashantipalästen und Lehmburganlagen
der Wa im Nordwesten erfahren Sie Gerüche von Gewürzen, Kokos- und
Palmöl und hören Libellen in den Bäumen und Büschen der
Savanne. Vielleicht kommen Sie ja mit einem "Kente"-Stoff zurück und ein
paar Bildern für Kopf und Seele, die Ihnen ein unvergessliches Afrika gemalt
haben.
Weitere Informationen zur Ghana finden Sie auf der entsprechenden Reise- Link
- Seite. Hier finden Sie nützliche Link- Hinweise zu Land, Leuten, Kultur
und Reisen in deutscher und englischer Sprache.

Zum Weiterlesen
Reiseführer und Karten
- Cobbinah, Jojo Ghana - Praktisches Reisehandbuch Peter Meyer Reiseführer,
1999
- Wodtcke, Anne; Kammermann, Daniel; Baur, Thomas: Westafrika, Band 2:, Küstenländer,
Reise Know How 1999
- David Else Alex Newton, Jeff Williams et al West Africa,. Lonely Planet
4th ed. 1999
- Ghana (Karte) 1 : 750.000. 2nd ed. Ray Media Enterprises 1998
Andere Literatur zum Land
- Courtney-Clarke, Margaret Die Farben Afrikas - Tradition der Hausmalerei
FREDERKING & THALER 1996
- Garrard, Timothy F. Afrikanisches Gold - Schmuck, Insignien und Amulette.
Barbier-Mueller. 1989
- Ulrich van der Heyden: Rote Adler an Afrikas Küste. Die brandenburgisch-preußische
Kolonie Großfriedrichsburg in Westafrika. Selignow-Verlag,
2., überarbeitete Auflage, 104 Seiten, 108 Abbildungen,
davon 23 in Farbe. 24 x 27.5 cm. Hardcover, Fadenheftung, Schutzumschlag.
- Cobbinah, Jojo; Ehling, Holger Westafrikanisch kochen Neuausg. 1998. Die
Werkstatt

Das kleine Ghana-Lexikon
Armut
Ich konnte an der in Ghana herrschenden Armut nicht vorbeischauen. Manche
Menschen kommen mit solchen Eindrücken wahrscheinlich nicht klar, werden
dann aber wohl kaum Ghana als potenzielles Urlaubsland im Blick haben. Auf meiner
Reise in Ghana habe ich keine verhungernden Menschen gesehen. Das typische Bild
von abgemagerten Kindern mit aufgeblähten Bäuchen, wie man es aus
der Berichterstattung über Hungerkatastrophen kennt, ist mir hier
nicht begegnet. Man sollte als Tourist nicht den Fehler machen und deren Lebenssituation
mit unseren Maßstäben vergleichen. Dann macht man sich nur
verrückt. Natürlich haben einige Kinder zerrissene Hemden oder
ältere Leute Zahnlücken, weil sie sich keinen Zahnarzt leisten können.
Ich hatte aber nie das Gefühl, ich müsste jemandem Geld geben, da
er sonst den nächsten nicht überleben würde. An der gesamten
Lebenssituation kann man leider eh nichts ändern. Ich wurde übrigens
nur selten von Bettlern "belästigt".

Attraktionen und Sehenswürdigkeiten
Wenn man nach Ghana fährt , sollte man es nicht unbedingt auf Touristenstrände
oder Museenrundgänge abgesehen haben. Touristenattraktionen halten sich
in Grenzen. Auch die Nationalparks halten nicht immer das , was sie versprechen.
Im Molenationalpark, in dem auch Löwen und andere wilde Tiere leben sollen,
ist meist nur ein kleiner Rundgang möglich. In der Trockenzeit (November
bis März) ist es allerdings sicher, Elefanten, Krokodile und Antilopen
am Wasserloch beobachten zu können.
Im Kakuumnationalpark , in dem man über Hängebrücken durch
tropenähnlichen Sekundärwald ( vom ursprünglichen tropischen
Regenwald ist in Westafrika nur ein erschreckend minimaler Teil übrig geblieben)
spaziert, sind die Tiere zu scheu, als das man wirklich welche sehen könnte.
Der ehemalige Palast in Kumasi, der als Museum zur Verfügung steht, ist
nicht mit einem Rundgang im Schloss von Versailles zu vergleichen. Und auch
von den "Togohills" und den "Krokodilen von Paga" darf man sich nicht zuviel
versprechen. Man beginnt allmählich zu begreifen , dass Ghana im Gegensatz
zu Kenia oder Tansania nicht auf Tourismus eingestellt ist. Auch aus den etlichen
Sklavenburgen an der Küste Ghanas , könnte man ein lukrativeres Geschäft
machen.
Aber dadurch erhält man die Chance direkt an einem normalen, westafrikanischen
Leben ohne Reisegruppenmanipulation teilzuhaben. Da man auch nirgendwo hohen
Eintritt bezahlen muss, kann man kleine Enttäuschungen mit Humor aufnehmen.
Außerdem herrscht in Ghana "African Time". Hetzen und Ungeduld sind hier
fehl am Platze.
Auf jeden Fall rate ich jedem , mal ins Kino zu gehen , den Kakuumnational-
und Molenationalpark zu besuchen, die TroTrofahrten mitgemacht und die Lehmhüttendörfer
im Norden gesehen zu haben. Auch der Akosombo-Staudamm des Voltastausees (z.Z
größter Stausee der Welt) ist bestimmt ein Ausflug Wert (ich selbst
habe es leider nicht geschafft). Die Chance günstig eine Trommel zu kaufen
oder sich Rastazöpfe (ca. 30 DM) machen zu lassen , sollte man nicht verpassen.

Außergewöhnliche Dinge
Wenn man mal außergewöhnliche Dinge im Urlaub erleben will , ist
Ghana ein sehr geeignetes Land. Da fällt schon mal der Auspuff vom TroTro
(Kleinbus) ab (und die Fahrt geht weiter...!), wird man von kleinen Kindern
umlagert, und wie ein Außerirdischer betrachtet und da wundert man sich
schon mal , wenn von der gesamten Speisekarte nur ein Gericht zur Verfügung
steht.
Einsam keit
Es gibt auch Orte, Adafoah zum Beispiel, an denen man wirklich einen Strand
ganz für sich allein hat und Meer, Palmen und Sonne genießen kann.
Essen
Die erste Woche war ich für alles offen: Fou Fou, Yams, Kinkey, Rice&Stew
von der Straße. Sogar knorpelige Kuhhaut habe ich runtergewürgt,
weil es mir alles leckeres "Meat" angeboten wurde... (würg). Aber nachdem
es mir einen Tag so richtig dreckig ging (mit allem drum und dran), hat sich
das geändert. Da war denn erst mal Pause. Letztendlich bin ich froh, dass
ich das ganze Zeugs mal ausprobiert hatte. Yams und Rice&Stew haben mir
nachher auch wieder geschmeckt. Besonders auf dem Workcamp habe ich einen interessanten
Überblick über ghanaische Essgewohnheiten bekommen- auch wenn mir
alles manchmal zum Halse raushing. Aber wahrscheinlich liebt ein Westafrikaner
ne ordentliche Currywurst mit Pommes-Mayo auch nicht auf den ersten Blick...
Feilschen
Das Feilschen sollte man sich als Tourist auf jeden Fall angewöhnen,
da man sonst wesentlich tiefer als Einheimische in die Tasche greifen muss.
Wenn man nicht aufpasst bezahlt man beispielsweise für die Taxifahrt 18
DM statt 6 DM. Übertreiben sollte man es mit dem Knausern natürlich
nicht, da sowieso alles viel billiger ist. Aber gerade Rucksacktouristen müssen
ihre Tagesrationen genau einteilen und sollten deswegen auf einigermaßen
faire Preise bestehen. Gerade, wenn es um Souvenirs geht, fängt der Händler
mit einem Vielfachen des wirklichen Preises an. Ohne Skrupel kann man hier meist
die Hälfte oder sogar weniger anbieten und dann weiter handeln. Der beste
Trick beim Feilschen- SELBST MEHRMALS ERPROBT- ist, sich einfach umzudrehen
und wegzugehen. Einfach so tun, als wenn man den Handelsgegenstand eigentlich
gar nicht haben möchte. Unglaublich, wie dann manchmal die Preise purzeln
;-). Die beste Vorraussetzung dafür ist natürlich, wenn man den Gegenstand
wirklich gar nicht unbedingt haben möchte/muss oder ihn sich auch noch
ein paar Tage später oder bei einem anderen Händler kaufen kann.
Finanzen
Wenn man seine Ansprüche genügend herunterschraubt, kann man für
fünf bis zwanzig Mark ein Doppelzimmer bekommen, für zehn Mark täglich
essen und trinken. Also ich habe pro Tag zwischen 15 und 25 Mark für
die Lebenskosten ausgegeben und habe die Reise gut überstanden. Auch die
Reisekosten sind nicht allzu hoch. Von Accra nach Tamale kommt man mit einem
guten Reisebus für ca. 20 Mark. Man kann sich innerhalb der Stadt auch
ruhig Taxen leisten. Besonders, wenn man zu viert fährt. Die Strecke zum
Flughafen würde in Deutschland wahrscheinlich 30-40 Mark kosten und in
Ghana bezahlt man 5-8 Mark.
Frauen
Sie wirkten auf mich sehr selbstbewusst und emanzipiert. Werden nicht von
den Männern unterdrückt- was ich zumindest so mitbekommen habe. Sie
arbeiten meist, verkaufen also auf der Straße irgendwelche Sachen. Viele
haben interessante Frisuren: verschlungen, Rasta geflochten/verdreht, hochgesteckt,...
Wenn sie nicht frisiert sind, tragen sie Kopftücher oder Baseballkappen.
Wenn sie das nicht tun, sehen die Haare meist drahtig aus.
Infrastruktur
Weil für die ehemaligen Kolonialherren hauptsächlich der südliche
Teil Ghanas (für Sklaven- und Goldhandel) interessant war, gibt bis heute
hauptsächlich hier ein gut ausgebautes Streckensystem. Die Eisenbahn fährt
nur im Süden. Allerdings ist die Straße von Accra nach Tamale (Norden)
auch sehr gut ausgebaut. Mit großen Reisebussen kann man diese Strecke
gut zurücklegen. Letztendlich kommt man überall hin, wo man hin möchte.
Manchmal dauert es länger, manchmal dauert es kürzer. Viele Straßen,
gerade im nördlichen Teil, sind in einem schlechtem Zustand. Nach einer
Fahrt vom Molenationalpark nach Wenchi tat uns allen der Rücke und der
Po weh, weil stundenlang über Straßen gefahren sind, die von Schlaglöchern
übersät waren. Allerdings war das nicht im Bus, sondern als Pick-Up
auf der Ladefläche eines kleinen LKW...aua aua... .
Kino
Der Kinobesuch in Accra war echt ein lustiges Erlebnis. Filme laufen hier
auf Englisch. Ich hatte keine Verständnisprobleme. Denn die Ghanaer können
ja selbst nicht perfekt englisch sprechen. Der Niveau des Kinofilmes war mit
dem Niveau einer sehr billig produzierten, deutschen Soap zu vergleichen. Die
technische Qualität erinnerte mich an einen mit einer Handkamera gefilmten
Urlaubsfilm. Die Story: Ein Ghanaer lebt in Polygamie, hat also zwei Frauen,
und ist damit reichlich überfordert. Die Frauen wissen von einander (wie
das in der Polygamie auch so üblich ist), möchten aber beide mehr
von "ihrem" Mann haben. Die Szenen war echt witzig. Auch die ghanaischen Zuschauer
haben sich amüsiert.
Klos
Bei Nayak (ein ghanaischer Volontär) war ich beruhigt, als ich das funktionierende
Klo sah. Auf meiner Reise habe ich auch schon andere Zustände kennen gelernt.
Loch im Betonboden, ohne fließend Wasser oder mit Meerwasser abspülen
(Kokrobite) , Loch graben (Ada), auf Holzlatten über einem Loch hocken
(Akuma Village in Accra),... . Eklig fande ich es, wenn (allerdings sehr selten)
ghanaische Frauen einfach ihren Rock hochheben und über der Kanalisation
stehend lospinkeln. Aber im nachhinein hat man auch die Sache mit den Klos nach
der Reise überstanden und kann nur noch über solch komische Situationen
schmunzeln...
Klima
Also, der absolute Klimaschock war es nicht (August/September). Aber als ich
abends bei der Ankunft aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, spürte ich sehr
diese warme, schwüle Luft. Auch wenn man aus dem "Multistore" (klimatisierter
Supermarkt) rauskam, prallte einem die schwül-feuchte Luft entgegen. Meist
war es aber windig zu dieser Jahreszeit- besonders an der Küste. Man kann
jeden Tag mit T-Shirt rumlaufen, meist lässt es sich mit langer Hose aushalten.
Nur manchmal musste ich richtig schwitzen- meistens war es dann heiß,
wenn wir viel Gepäck rumschleppen mussten.. ;-) ! Ich war gespannt, wie
ich nach der Reise das deutsche Klima empfinden würde.
Kriminalität
Vor kriminellen Übergriffen habe ich mich allerdings nie gefürchtet,
auch wenn man auf Langfinger besonders bei großen Festen und an Stränden
achten sollte. Frauen sollten die häufigen Heiratsanträge mit Humor
betrachten, befinden sich aber in einem für allein reisende Frauen sehr
sicherem Land. Auch die ghanaischen Frauen werden hier gleichberechtigt behandelt
und sind sehr selbstbewusst.

Kulturschock
Der ist wohl jedem garantiert ;-). Ghana ist einfach vollkommen anders als
Deutschland. Die Lebensverhältnisse und -art kann man sich nicht vorstellen.
Es ist einfach superinteressant. Man wird mit neuen Sichtweisen konfrontiert.
Auch wenn man manchmal an dem Kulturschock manchmal zu knapsen hat, bewerte
ich ihn für mich persönlich als sehr positiv. Die Erfahrung kann man
gegen Geld nicht aufwiegen. Man sieht Deutschland oder eher die ganze Welt mit
anderen Augen. Klar- wenn man in Ghana war, war immer noch nicht überall,
aber man kann sich viel besser vorstellen, wie es in anderen, armen Ländern
aussieht. Viele Bilder haben sich bei in Thailand und Ägypten wiederholt.
Wenn man wenigstens einmal ein völlig anderes Land kennen gelernt hat,
ist man meiner Meinung nach in seinem Leben ein ganzes Stück weiter...
Allerdings muss die Bereitschaft, mit einer völlig anderen Kultur konfrontiert
zu werden und der Wille deren Probleme und Sorgen zu verstehen, vorhanden sein.
Ist das der Fall, wird der eigene Horizont allerdings enorm erweitert werden.
Menschen
Ich wurde größtenteils sehr freundlich von den Ghanaern aufgenommen.
Mit einem "Nice to meet you" und, Welcome to Ghana" wird man nicht selten begrüßt.
Am Anfang war ich sehr von dieser Freundlichkeit der Ghanaer begeistert- jeder
wollte einen kennen lernen, manche nahmen mich gleich bei der Hand und führten
mich durch die Stadt (in Ghana ist es sehr verbreitet dass sich befreundete
Männer an der Hand halten). Doch musste ich erfahren , dass diese vorurteilsfreie
Freundlichkeit, bei Europäern, besonders bei manchen Deutschen (auch bei
mir), Misstrauensgefühle entstehen lässt, weil man sich nicht vorstellen
kann, dass man von Menschen ohne Grund nett angesprochen wird. Dieses Gefühl
wird durch einige Ghanaer bestärkt, die einen bitten, ihnen den eigenen
Fotoapparat zu schenken oder ihnen ein Visum zu besorgen oder die einfach nur
um Geld betteln. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es ist jetzt
nicht so, dass sie einem etwas einfach wegnehmen oder bewusst unhöflich
nach Dingen fragen. Sie sehen die Dinge einfach aus anderer Perspektive als
wir. Sie sehen, dass wir uns Dinge leisten können, für die sie Jahre
sparen müssten. Ein Monatsgehalt eine ghanaischen Lehrers liegt bei 100
DM. für manche ist selbstverständlich, dass du dann sein Bier mitbezahlst.
Ich muss hinzufügen, dass ich die meisten Erfahrungen mit ghanaischen Volontären
gemacht habe. Also mit Einheimischen, die auch auf den Workcamps mitgearbeitet
haben und so viel Kontakt mit Ausländern haben und wissen, wie sie an dessen
Geld kommen (Trommeln teurer verkaufen, sich einladen lassen, eine Freundin
anlachen, die ihnen dann nach der Reise noch Päckchen schicken). Nicht
jeder Ghanaer war so- aber mehr, als ich am Anfang zu glauben wagte. Aber das
sind alles keine Gründe, sich nicht auf die Einheimischen einzulassen.
Man sollte nur die "Antennen" ausfahren und selbstbewusst sagen "Nein, dass
Taxi bezahle ich nicht alleine..." oder so. Natürlich auf Englisch ;-)
.
In solchen Situationen sollte man sich stets bewusst sein ,dass die Ghanaer
sich. Sie können sich nicht vorstellen , dass auch wir, die einen so teuren
Flug nach Ghana bezahlen können, für Fotoapparate, etc. sparen müssen.
Der Weiße ist für manche Ghanaer einfach reich. Und das sind wir
ja auch ,wenn man bedenkt , dass ein ghanaischer Lehrer monatlich auf 100.000
Cedis (ca. 100 DM) kommt.
Desweiteren ist es für die meisten Ghanaer nicht nur finanziell, sondern
auch politisch sehr schwierig ein Visum zu erhalten, weil die Regierung befürchtet
, sie werden nicht wieder in ihre Heimat zurückkehren.
Die Ghanaer sind sehr selbstbewusst und von sich überzeugt. Auf jeden
Fall sind die meisten Ghanaer sehr freundlich, und mit vielen habe ich mich
sehr nett und ausführlich unterhalten.

Palmen
Ich habe so viele Palmen gesehen! Unglaublich! Für mich ein tolles Erlebnis.
Im Süden Ghanas siehst du echt unheimlich viele-.und verschiedene. Teilweise
Palmenplantagen/-wälder. Besonders auf dem Weg nach Cape Coast.
Politische Struktur
Ghana , das als ehemalige Hochburg des Sklavenhandels 1957 in Unabhängigkeit
geriet , ist ein sehr freies und friedliches Land, ganz im Gegensatz zum Nachbarstaat
Togo in dem stets das Militär präsent ist. In Ghana herrscht Demokratie
und man darf seine Meinung frei in der Öffentlichkeit vertreten.
Rasta-Haare
Wer lange Haare hat, sollte die Chance wahrnehmen, und sich in Ghana Rasta
machen lassen. In Deutschland bezahlt man dafür 200 bis 400 DM in Ghana
20 bis 40 DM (inklusive künstlicher Haare. Je nachdem, welche und wieviel
Haare. Allerdings dauert es in Ghana mehrere Stunden. Aber ich denke, das kann
man bei dem Preis verkraften.
Regen
Nur selten- und kurz- und leicht (August/September).
Reisebekanntschaften
Ich habe in Ghana doch so einige Weltenbummler kennengelernt und interessante
Sachen erfahren. Manche reisten bereits seit einem Jahr, zogen durch ganz Westafrika
oder waren schon in vielen anderen Ländern. Die meisten waren 20-26 Jahre
alt. Der verrückteste Typ, den ich traf, ist früher zwei Jahre im
südlichen Teil von Afrika (Namibia, Südafrika, Mozambique,...) mit
seinem Fahrrad (!) rumgereist. Die Storys von dem waren einfach unglaublich.
Besonders über die Jobs, die er immer wieder gemacht hat.
Reiseführer
Sehr zu empfehlen ist das Reisebuch "Ghana" von Jojo Cobbinah ( Peter Meier
Reiseführer), auch, wenn man sich durch die sehr positiven Beschreibungen
manchmal zuviel verspricht.
Reisevorbereitungen
Schon bei den Reisevorbereitungen merkt man , dass man sich ein außergewöhnliches
Reiseland ausgesucht hat. Es gibt keine Charterflüge und man muss/sollte
sich gegen Gelbfieber/Hepatitis A impfen lassen und eine Malariaprophylaxe vornehmen.
Ein Moskitonetz, Micropur (zur Wasserreinigung) und Mückencreme gehören
ins Reisegepäck. Über weitere Gesundheitsrisiken sollte man sich unbedingt
beim Tropeninstitut informieren. Nur leichte Verdauungsstörungen werden
sich nicht vermeiden lassen.
Sonne, Sonnencreme
Die Sonnencreme kam nur selten zum Einsatz. Außer am Strand war die
26er wirklich nötig- aber auch nicht immer. Es ist hier meist leicht bewölkt-
aber trotzdem sonnig (hä?). Vielleicht wegen der Regenzeit....?
Sprache
Am Anfang war ich so sehr im Englischen drin, dass ich Probleme hatte, deutsch
zu schreiben. Nachher habe ich mich dann aber mehr mit deutschen Mitreisenden
als mit Ghanaern unterhalten. Aber trotzdem sind wir alle dem Englischen mächtiger
geworden. Ich denke, ich habe einiges gelernt. Auf dem Workcamp konnte ich sogar
auf Englisch einen deutschen Witz erzählen- und so, dass ihn die anderen
verstehen konnten (freu!). Manchmal, bei sehr tiefgehenden, steht einem dann
aber doch die sprachliche Barriere im Weg, aber eigentlich konnte ich mich-
von der Sprache her- über alles unterhalten, was ich wollte.
Die Ghanaer sprechen kein perfektes Englisch. Manche Wörter sprechen sie
anders aus und nehmen es auch mit der Grammatik nicht so ernst. Da vertauschen
sie schon mal in einem Satz "black" und "white" oder "she" und "he" und "his
und "her", so dass man denkt, sie reden von zwei verschiedenen Personen, aber
ansonsten ist alles o.k.. Da ich diese betonte Sprachmelodie der Engländer
nicht mag, fand ich sogar gut, dass die Ghanaer ihr "eigenes" Englisch sprechen-
oder eher gesagt in ihrer eigenen Art.
Die ghanaischen Stammsprachen – Ga, Ashanti, Akan,... - konnte und kann ich
natürlich nicht verstehen. Aber ich höre sie mir gerne an.
Für Ghanaer ist es unglaublich schwer ü, ä , ö, ch und r
auszusprechen. Horrorwörter (wie auch für Franzosen) sind dann zum
Beispiel: "Streichholzschächtelchen" oder "Kühlflüssigkeit".
Lasst das mal einen Ghanaer sagen, das ist lustig.
Süßigkeiten
Unglaublich aber wahr: Schokoladenriegel sind hier erstens rar und teuer und
werden zweitens nicht in Ghana hergestellt! Warum unglaublich? Nun, Ghana gehört
zu den oberen drei Exportländern von Kakao und war sogar zeitweise auf
Platz Eins vor Brasilien und der Elfenbeinküste. Wir haben oft britische
Kekse (McVities Hobnob, Digestive, Fruitcake) gegessen. Viele Kleinigkeiten
werden überall auf der Straße verkauft: Kaugummis, Lollis, Bonbons,....

Tourismus
Auf der Straße wird man stets als Weißer auffallen, was allein
schon eine unglaubliche Erfahrung ist. Man ist tatsächlich das einzige
weiße Schaf. Im Norden gibt es sogar noch Dörfer, in denen Einheimische
zum ersten Mal einen Weißen sehen. In Ghana wird man nicht in einem Ferienclub
aufgefangen oder bekommt durch andere Reisende das Gefühl, man ist in heimatlichen
Händen. Nein, an Ghana, kann man sagen, ist der Massentourismus, wie im
überwiegenden Teil von Westafrika, spurlos vorübergegangen (so war
es zumindest 1998). Dadurch sind aber die meisten Ghanaer auch noch sehr aufgeschlossen.
Trinken
Also, Micropur war in dem Maße, wie ich es mitgenommen habe (für
ca. 200 Liter; pro Tag knapp 5 Liter) überhaupt nicht nötig! Höchstens
10 Liter Wasser habe ich mit dem Desinfektionsmittel angereichert, weil wir
das Wasser eigentlich immer irgendwo kaufen konnten: Anfangs in "Voltic"-Plastikflaschen
(1,5 Liter für 1200 Cedis ca. 1 DM), nachher in kleinen Tüten (0,5
Liter für 150 Cedis ca. 15 Pfennig ). Also Spottbillig! Wie gesund das
Tütenwasser ist, weiß ich nicht, es schmeckte jedenfalls nicht so
gut wie "Voltic", war aber abgepackt, also sauber (?). Ansonsten habe ich ständig
Minerals (So werden dort Getränke wie Fanta, Cola,... genannt). Ich habe
Fantalemon und Schweppes-Bitterlemon bevorzugt. Die bekam ich für 600 Cedis
auf der Straße oder für 800-1000 Cedis in der Bar (damals ca. 70
Pfennig bis 1,20 DM). Sogar hier in Ada (verlassene Landzunge) kann man Minerals
und Voltic kaufen. Bei Bier sind hier die Marken Star, Guiness und ABC-Beer
stark vertreten. Fanta-Orange enthält, glaube ich, sehr viel mehr Farbstoff
als in Deutschland- zumindest sieht sie so aus und schmeckt auf Dauer nicht
so toll.
Trommeln
Auf jeden Fall welche kaufen!! Auch wenn die Ghanaer die Trommeln für
deren Verhältnisse überhöht verkaufen, ist es für uns immer
noch superbillig. Trotzdem: Handeln! Und zwar kräftig. Ich habe drei Trommeln
gekauft. Die Große für 50 $ (ca. 95 DM) und zwei Kleine für
insgesamt 30 $. In Deutschland hätte ich für die große Trommel
mindestens 400, vielleicht sogar bis 800 DM ausgeben müssen. Man sollte
die Trommeln natürlich am Ende der Reise kaufen- wegen Transport. Oder
man findet in Accra in irgendeinem Hotel für geringes Entgelt eine Unterstellmöglichkeit.
Viele haben mir vor dem Rückflug Angst gemacht, das Fell der Trommel würde
beim Flug zerplatzen. War aber Quatsch! Blieb alles heil. Achtung: Passt mit
eurem Gewicht auf und fragt, wie viel ihr mitnehmen dürft. Nicht nur wie
viel Gewicht, sondern auch wie viel Gepäckstücke. Ich habe mit British
Airways sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich habe statt 24 ca. 32 Kg gehabt, aber
ich musste nichts bezahlen. Echt klasse!
Tro Tro
Das sind Kleinbusse, die privat von Ghanaern betrieben werden. Sie dienen
als günstige und weit verbreiteste Verkehrsmittel. Am Anfang fand ich sie
toll! Ich finde, die Ghanaer haben es damit geschafft, eine eigene Lösung
der öffentlichen Beförderung zu finden. Praktisch, schnell und billig.
Zumindenst in Accra muss man nicht lange warten, bis eines kommt. Nachdem aber
eine andere Volontärin erzählte, sie sei fast rückwärts
mit dem Tro Tro den Abhang runtergekracht und seitdem ich manchmal Tro Tros
in den Straßengräben liegen sah, habe ich doch manchmal Schiss und
bin froh, wenn wir heil ankommen. Die Ghanaer schlafen auf längeren Strecken
im Tro Tro meist vorn über gebeugt. Manchmal fällt einem schon mal
der Kopf vom schlafenden Sitznachbar auf die Schulter., oder die Hand...
Der Mate (derjenige, der das Geld im Tro Tro kassiert) vergisst nie, wer schon
bezahlt hat und wer nicht! Auch wenn er erst nach mehreren Minuten und Stationen
kassiert.

Verkehrsmittel
Man kommt überall mit Taxen, Kleinbussen, Reisebussen, Zügen,...
hin. Natürlich dauern manche Verbindungen wesentlich länger als andere.
Die Kleinbusse, die größere Strecken zurücklegen, warten solange,
bis der Bus ganz voll ist. So muss man entweder nur ein paar Sekunden warten
(falls man als Letzter einsteigt) oder vielleicht sogar eine Stunde im Bus warten.
Es gibt auch große Reisebusse (STC-Busse), die an europäische Reisebusse
erinnern. Längere Strecken sollte man mit ihnen zurücklegen. Sind
zwar teurer als die Kleinbusse aber immer noch nicht wirklich teuer. Zug bin
ich selbst nicht gefahren.
Wasser
Manchmal auch fließend...!! Das war meist das Problem, mit dem fließend
Wasser. Trinken sollte man es nicht ohne weiteres. Lieber Wasser kaufen- auch
fürs Zähneputzen. Duschen damit ist ok. Nur im Workcamp, als wir uns
mit Regenwasser und Wasser aus einem naheliegenden Fluss waschen sollte, war
das mit dem Duschen so ne Sache- "Augen zu und durch" und sich vorstellen, man
wäre nachher sauberer las vorher...
Zeit
In Afrika herrscht "African Time". Dieser Ausdruck beschreibt nicht die Zeitumstellung,
sondern die Lebenseinstellung von Ghanaern. Ghanaer haben sogar selbst in meiner
Gegenwart lachend von "African Time" gesprochen, wenn irgend etwas mal wieder
unserer Meinung viel zu lange gedauert hat.
Die Klimawerte beziehen sich auf die Küstenorte des Landes. Im Landesinneren
kann es je nach Jahreszeit um ca.2-5 °C wärmer sein. Nur von April
bis Juni und September bis Oktober herrscht Regenzeit. Auch wenn die beste Jahreszeit
des Reisens zwischen November bis Anfang April, sowie von Juli bis August liegt,
sind auch Reisen während der Regenzeit zu empfehlen, da sich die tropischen
Niederschläge eher durch heftige Kurzregen auszeichnen, an dessen Anschluss
sich dann meist ein glasklarer Himmel auftut und sich eine frische Tropenluft
entfaltet. Zudem kühlt der Tropenregen die zuweilen hohe Tageshitze angenehm
ab.

Sehenswürdigkeiten in Ghana
-
Mole Nationalpark
Dieser von Menschen fast unberührte Nationalpark umfasst 4840 Quadratkilometer
Savannenlandschaft und felsige Berge und ist die Heimat von 93 verschiedenen
Säugetier-Spezies, darunter Elefanten-Herden, Antilopen und Warzenschweine.
Auch Löwen, Leoparden und unzählige seltene Vögel (ca. 300
verschiedene Spezies) können hier beobachtet werden.
Besuchen Sie den Mole-Nationalpark und übernachten Sie im Mole-Motel,
von wo Sie einen wunderschönen Blick in das Tal des Parks und auf viele
wilde Tiere haben werden.
-
Wli Dschungel-Wasserfälle
45-minütige geführte Wanderung durch den Urwald zu den Wasserfällen.
-
Berg Gemi (der höchste bewohnte Platz West-Afrikas)
Besuchen Sie den Berg Gemi bei dem kleinen Ort Amedzofe zum Bergsteigen
und genießen Sie den Blick auf die wunderbare Landschaft in diesem
Gebiet. Auf der Spitze des Berges steht ein Metallkreuz, das dort im Jahre
1939 aufgestellt wurde. An dem Kreuz befindet sich eine Antenne, die (so
ist es überliefert) im 2. Weltkrieg zur Kommunikation benutzt wurde.
In Amedzofe gibt es darüber hinaus einen interessanten Wasserfall,
zu dem es sich lohnt hinabzusteigen.
-
Berg Afadjato (der höchste Berg Ghanas)
-
Tafi Affen-Reservat
-
Kyabobo National Park
Ein neu-eingerichteter Park am Fuße des Berges Djebobo an der Grenze
zu Togo.
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Aburi Botanischer Garten
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Burgen und Forts am Atlantik (teilw. Über 500 Jahre alt)
Ein Besuch in den grausamen Sklaven-Sammel-Gefängnissen ist dabei auch
möglich.

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Traditionelle afrikanische (Kunst-)Märkte
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Paga Krokodil-Teiche
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Kakum Nationalpark
mit Hängebrücken durch den Regenwald (über 30m hoch!)
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Volta -Stausee
Einer der größten künstlichen Seen der Welt ist der Volta-Stausee.
Zusammen mit dem Akosombo Damm ist er Ghanas besonderer technischer Stolz!
Bootsfahrten auf dem See sind genauso möglich wie Angeln und Wasserski-fahren.
- Verschiedene archäologische Sehenswürdigkeiten
Und vieles, vieles mehr…

Traditionelle ghanaische Festivals (Volksstämme
in Klammern)
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Yams Festival (Ewes) im September
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Afahye Festival (Fantes) im September
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Dipo Festival (Krobos) im März/April
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Hogbetsotso Festival (Ewes) im November
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Odwira Festival (Akwapim) im Oktober
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Bakatue Festival (Fantes) im Juli
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Dam Festival (Dagombas)
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Aboakyir Festival (Simpas) im Mai
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Homowo Festival - Gas Aug/September
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Asafotu Fiame (Ada) im August
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Agbamevoza (Agortime) im August
inhaltliche Optionen für Ihr Tour-Prgramm
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Bildungsveranstaltungen
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Work-Camps (mithelfen bei Entwicklungshilfeprojekten)
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christliche Seminare/Bildungsveranstaltungen
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Unterbringung in Familien (Kennerlernen der Traditionen)
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Wasser-Ski
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Abenteuer-Ausflüge
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Bergsteigen
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Wandern
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Forschungs-Programme
Und vieles mehr...

Städte
Kumasi – die "Garten-Stadt"
Kumasi ist die Hauptstadt des Ashanti-Stammes und die zweigrößte
Stadt Ghanas mit folgenden Sehenswürdigkeiten:
- Ashanti Regional Kultur-Zentrum, wo verschiedene Künstler arbeiten,
ausstellen und verkaufen. Darunter Weber, Schnitzer, Eisengießer und
andere.
- königliches Museum des Ashanti-Stammes, benannt nach dem ehemaligen
König Prempeh II.
- Militärmuseum im einzigen ghanaischen Militär-Fort, das nicht
am Atlantik liegt
- “Kejetia”, traditioneller open-air Markt
- Mahyia Palast Museum
- der Platz, wo das legendäre “Okomfo-Anokye“-Schwert laut Überlieferung
vor über 200 Jahren im Boden versenkt worden ist, von dem gesagt wird,
das nur ein Auserwählter irgendwann die Kraft haben wird, es wieder aus
dem Boden zu ziehen
- das Kente-Weber-Dorf Bonwire
Accra – Ghanas Haupstadt
und gleichzeitig die größte Stadt im Land bietet u.a. folgendes:
- DuBois-Museum für Pan-Afrikanismus
- Kwame Nkrumah-Gedächtnis-Park. Fertiggestellt 1992, um Ghanas ersten
Präsidenten zu ehren, der in den 50er Jahren Ghanas Unabhängigkeitsbewegung
angeführt hat.
- Nationales Kultur-Zentrum mit Kunsthandwerkern und Antiquitätenhändlern
Ho – Hauptstadt der Volta Region
- Volta Regional Museum
- Friedhof deutscher Missionare
- ehemaliges deutsches Missionarszentrum
- Kpetoe, ein Kente-Weber-Dorf
- historische Kirchenglocke aus dem 19. Jahrhundert
Und andere Attraktionen in der Region

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